Jubiläum

Im diesem Schuljahr wird das Städtische Gymnasium Wermelskirchen - hervorgegangen aus der Höheren Rektoratsschule - 150 Jahre alt. Ein erster Höhepunkt wird der Präsentationstag am Ende der Projektwoche am 14. Oktober 2017 sein. Näheres zum Präsentationstag und zu weiteren Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums erhalten Sie in den nächsten Wochen an dieser Stelle.

Auszeichnung

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Schulprofil

Grundlagen zum Schulprogramm

Das Städtische Gymnasium Wermelskirchen und seine Stellung in der Region
 
Die private Höhere Rektoratsschule, aus der das Städtische Gymnasium hervorgegangen ist, existiert seit 150 Jahren, und ihre Entwicklung ist eng mit der Stadt Wermelskirchen verbunden.
 
Seit Gründung der Schule war ein ständiger Aufwärtstrend in Bezug auf Schülerzahlen zu verzeichnen, dem Rat und Verwaltung mit der Genehmigung zahlreicher An-, Um- und Neubauten begegneten. Zur Zeit besuchen etwa 1100 Schülerinnen und Schüler unsere Schule.
 
Da unser Gymnasium das einzige am Ort ist und unsere Schülerschaft nicht nur aus den umliegenden kleineren Ortschaften Wermelskirchens stammt, sondern auch aus größeren Nachbargemeinden, ist sein Fortbestand langfristig gesichert.
 
Daraus ergibt sich, dass wir unser Schulprofil nicht eindeutig als sprachlich, naturwissenschaftlich oder musisch definieren können, wie das in Großstadtschulen zur Abgrenzung von anderen geschieht.
Wir müssen vielmehr unserer Aufgabe in dieser Stadt gerecht werden, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern eine möglichst umfassende Bildung und Erziehung in vielen Fachbereichen zuteil werden zu lassen, ohne andere zu vernachlässigen.
 
In der Vergangenheit haben wir uns im Unterricht und in zahlreichern Projekten um Öffnung von Schule nach außen bemüht, um unsere Arbeit transparent zu machen.
 
Unser Schulprogramm gibt einen Überblick über das, was wir erreicht haben, und das, was wir uns für die Zukunft wünschen.
 
Werden alle die Erwartungen, die an Bildung und Erziehung gestellt werden, an unserer Schule umgesetzt?
Können wir die Messlatte, die an uns gelegt wird oder die wir uns selbst auferlegen, erreichen oder gar überspringen?
 
Wir freuen uns auf den Dialog mit allen, die sich für unser Gymnasium interessieren.

Unsere pädagogischen Leitsätze und –ziele:
 
Oberstes Ziel unserer schulischen Arbeit ist der „mündige Schüler“, der sich durch Selbständigkeit, soziale Verantwortung und Toleranz auszeichnet.
Fähigkeiten und Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Kreativität, Medien- und Methodenkompetenz, Leistungsbereitschaft, Konfliktfähigkeit, Fachkompetenz, Toleranz, Kommunikationskompetenz, Selbstbewusstsein, Zivilcourage und Umweltbewusstsein sollen allen Schülerinnen und Schülern vermittelt werden.
 
Zur Erreichung dieser Ziele erwarten die Lehrer von ihren Schülern vor allem Lern- und Leistungsbereitschaft sowie Engagement und Offenheit in gegenseitigem Respekt. Sie selbst wollen für das Gelingen von Erziehung Vorbildfunktion übernehmen und die Bereitschaft zu eigenen Veränderung zeigen.
 
Eben diese Vorbildfunktion erwarten die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrerinnen und Lehrern.
 
Die Eltern unterstützen Lehrer und Schüler in allen Belangen. Sie wünschen sich besonders die Förderung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler in ihrer jeweiligen individuellen Entwicklung und erwarten von diesen, dass sie mit Engagement und Motivation die Ziele erreichen.

Grundsätze für die Kommunikation an unserer Schule:
 
Dieses zweite Leitbild folgt dem Motto:
„Wir reden miteinander, hören einander zu und gehen fair miteinander um.“
 
Es gelten folgende Maximen:

  • Alle Gesprächspartner begegnen sich auf gleicher Augenhöhe.
  • Jedes Argument, egal ob von Schüler-, Eltern- oder Lehrerseite, wird ernst  genommen.
  • Wir streben Offenheit an. Die Artikulation persönlicher Betroffenheit, Frustration, Unzufriedenheit etc. ist zulässig und gewünscht.
  • Konflikte werden benannt und ausgetragen. In Konfliktsituationen ist Kompromissbereitschaft zu verdeutlichen.
  • Alle Betroffenen nehmen – falls gewünscht mit Vertrauenspersonen – an den Gesprächen teil und werden über Gesprächsergebnisse informiert.
  • Die Beteiligten halten Gesprächsergebnisse fest, erheben sie zum Handlungsziel und überprüfen die Praxis nach gegebener Zeit.
 
Diese Leit- und Zielvorstellungen haben, wenn sie in den Mitwirkungsgremien diskutiert und von der Schulkonferenz beschlossen sind, verpflichtenden Charakter. Jeder kann sich auf sie berufen.
 
Im Anschluss an die Begründung der Leitsätze hat sich die Schule infolge der Diskussion in der Schulprogramm-Gruppe, in pädagogischen Konferenzen die Schulverfassung gegeben.

Die Zielvorstellung einer „gesunden Schule“:
 
Eine „gesunde Schule“ berücksichtigt nicht nur den allgemeinen gesundheitserzieherischen Bildungsauftrag, sondern richtet ihren Blick vor allem auf eine gesündere schulische Lebenswelt. Für unsere Schule ergeben sich daraus folgende Zielsetzungen:
 
Unsere Schule soll
 
  • zu aktiven Lebensweisen anhalten und Schülern wie Lehrern realistische und attraktive Möglichkeiten zur Gesunderhaltung aufzeigen;
  • Menschen mit körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen die Teilnahme am schulischen Leben ermöglichen und ihre Integration fördern;
  • mit einer die Schüler aktiv einbeziehenden Didaktik ein fächerübergreifendes Curriculum für die Gesundheitserziehung planen und den Schülern ein breit gefächertes gesundheitsbezogenes Wissen vermitteln, so dass ökologische, ökonomische und psychische Ursachen von Gesundheit und Krankheit ins Bewusstsein rücken;
  • ein Umfeld schaffen, das der Gesundheit dient;
  • die Möglichkeiten außerhalb der Schule nutzen, die zur Unterstützung der praktischen Gesundheitsförderung geeignet sind.

Seit März 2004 ist unsere Schule Mitglied im Netzwerk Gesundheitsförderung der Schulen (OPUS-NRW). Darüber hinaus hat die Schulkonferenz einen Beschluss zur „rauchfreien Schule“ gefasst.